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May 26
14:16
Mal etwas anderes🤗 Wir haben einen 1,5 Jahre alten Malteser Rüden der super hypersexuell ist, ständig an Weibchen hängt, rammelt etc., draußen nicht ansprechbar, somit bringt Training auch überhaupt Nichts, weil er weder auf mich noch auf super leckerlis achtet. Er jault abends bis in die Nacht wenn er nur Weibchen riecht. Am Wochenende waren wir in der Tierklinik da er starken Blutigen Durchfall hatte. Zudem muss man wissen, sind wir gefühlt jedes halbe Jahr beim Tierarzt weil er es immer auf dem Magen hat, er kriegt nichts außer Hundefutter (nichts vom Tisch etc). Der Tierarzt meinte das es durch diesen sexuellen Stress kommen kann, dass er ständig gesundheitliche Beschwerden hat. Jetzt meine Frage, welche Erfahrungen habt ihr mit kastrieren Hund? Bzw allgemein mit einer Kastration?
 
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May 26
15:50
Habt ihr es schon mit einem Chip probiert? Das wird ja normal zuerst gemacht, ich weiß aber nicht wie alt der Hund dafür sein muss. Meine Kollegin hat ihren mit 6 oder 7 Jahren jetzt kastrieren lassen, weil der sich trotz Chip so benommen hat, wie du oben schreibst. Seit der kastration ist er jetzt viel ausgeglichener.
 
May 26
18:46
Also wir haben unsere rüden immer sofort kastrieren lassen sobald es ging. Der jetzige Hund war bei der Kastration 11/12 Monate alt und dem geht's super. Der hat diese seite nie gehabt- also mit rammeln etc. Der frühere Hund hatte dieses Verhalten und wurde später kastriert (haben ihn erst mit 10 Monaten bekommen) und danach war er ein ganz anderer Hund.
 
May 26
21:34
Mein Hund hatte über das letzte halbe Jahr einen Kastrationschip drin und ich bin heilfroh, dass das endlich durch ist. Er wurde dadurch krass teilnahmslos, total gedämpft und matt. Hat auch sehr schnell stark zugenommen und sein vorher seidigweiches Fell wurde stumpf. Ich werde ihn definitiv nicht kastrieren lassen. Er war aber auch vorher kein problematischer Rüde, nicht hypersexuell oä. Trotzdem würde ich vor einer dauerhaften Kastration immer den Weg des Chips gehen. Hormone haben eben schon einen wichtigen Einfluss auf den Körper und Geist und man sollte so einen irreversiblen Eingriff immer vorher abwägen, ggf. auch in Absprache mit einem Trainer, der sich den Hund im Alltag anschaut. Was die Ernährung angeht, würde ich euch auch sehr empfehlen, einen Ernährungsexperten zurate zu ziehen. Die allermeisten Tierärzte haben in diesem Bereich einfach schlichtweg keine Expertise und bilden sich kaum unabhängig großer Marken weiter, dabei beeinflusst die Ernährung so so extrem viel und man kann dem Hund durch gesundes ausgewogenes Futter, Supplemente und pflanzliche Zusätze wirklich viel ersparen.
 

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